Summer Camp

Pfadfinden ist ja bekanntlich in jedem Land irgendwie unterschiedlich. Dies habe ich in den letzten Tagen gemerkt. Es hat teilweise einen hauch vom Militärischem.

Morgens werden die Kinder um 6Uhr geweckt. Bis 7 Uhr haben sie dann Zeit sich zu Waschen und fertig zumachen, anschließend treffen sie sich zum Fahnenappell. Dort stehen sie in einem Viereck um den Bereich der Fahnen. In der Zeit, in der die Fahnen gehisst werden, stehen sie dann stramm. Ich muss sagen das mir schon gefällt, dass sie alle sich treffen um dann gemeinsam die Fahnen zuhissen. Das hat was von gemeinschaft, was mir sehr gefällt! Nach dem anschließendem Frühstück hatten sie immer Programm. Am ersten Tag sind wir ins benachbarte Township gegangen um dort Müll zusammen. Dabei fand ich krass das die Kinder den Müll aufsammelten, aber wir ein mal beobachtet haben das ein Kind seine leere Trinkflasche in den Graben warf. Da sieht mann unteranderem das leider noch nicht ganz das verständnis da ist, warum sie die Aktion gemacht haben. Denn es ist für sie normal ihren Müll unterwegs wegzuwerfen… Nach der Mittagspause spielten sie alte traditionelle Spiele. Am nächsten Tag war „Culture Day“, dort stellten verschiedene Gruppen verschiedene Sachen, von Tänzen über Kleidung usw. vor. Mittags kam eine Gruppe von einheimischen Frauen und Männern die viele tolle Tänze und Sänge vortrugen. War ein sehr tolles erlebnis, was ich gerne wieder erleben möchte, denn es hat mir sehr gut gefallen! Nach den vorstellungen sind wir ins nebenanliegende Station (für die WM 2010 gebaut) und haben ein Rugbyspiel geguckt. Dort fand ich einer der tollsten Sachen, das die einheimischen so hinter ihrer Mnschaft stehen, das sie sehr viele Afrikanische Lieder gesunden haben. Das habe ich in Deutschland bisher noch nie erlebt!

Gestern sind wir nach dem Abbau, einer kurzen Andacht und einer Refelexion nachhause ins Scout Center gefahren. Dort haben wir die Abschiedsfeier und Willkomensfeier von Sabrina und mir vorbereitet. Es war sehr schön mit den Rovern und den anderen Freiwilligen aus der umgebung zu feiern und kennen zulernen. Wir sind anschließend dann in die Disco H² gegangen. Das besondere war, was wir die einzigen Weißen dort waren, denn das ist eine Disco von und für schwarze. dementsprechend wurden wir oft angesprochen und angeguckt. Aber wir hatten sehr viel spaß! Das ist das wichtigste gewesen.

Wie ihr bestimmt rauslesen konntet, gefällt es mir sehr gut hier!

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