Die letzten Vorbereitungsseminare

Ich bin Sonntag total müde wieder Zuhause angekommen, denn es waren 12 anstrengende und schöne Tage in Köln und Essen gewesen.

In Köln hatten wir unser 10 Tägiges Seminar bei der fid. Dort haben wir sehr viel neues erfahren, was ich auch für mein Auslandsjahr brauchen werde. Am Anfang ging es um uns, wir haben uns in Kleingruppen vorgestellt und von unserem Leben erzählt, damit wir uns viel besser kennen lernen. Anschließend war Max Engl, ein Referent für Interkulturelle Kommunikation bei uns gewesen. Er selbst hat zwei Freiwilligendienst gemacht, einmal in Argentinien und ein anderes mal in Russland. Nach zwei Tagen Max Engl hatten wir einen freien Tag gehabt, an dem wir in soziale Einrichtungen in Köln gehen konnten. Ich hatte mich dagegen entschlossen gehabt, weil ich den Tag für mich haben wollte, denn ich war jetzt schon recht Platt von dem Seminar. Ich habe die Zeit genutzt um am Rhein zu entspannen und ein bisschen durch die Kölner Fußgängerzone zu laufen. Am Dienstag war Bernd Kuhl bei uns, es ging um das Thema Armut. Wie gehe ich damit um, kann ich dagegen was machen, wie ist eigentlich bei uns in Deutschland? Es war sehr schön wie Bernd das mit uns behandelt hat, denn er war selbst 9 Jahre Entwicklungshelfer in Brasilien und konnte immer eine von seinen Lebenserfahrungen erzählen. Mittwoch war ein echter Hammer Tag. Denn es hieß drei Themen zu behandeln. Am Anfang war eine Mitarbeiterin von fid da, die uns sehr viel zum Thema Sicherheit erzählt hat. Anschließend hatten wir eine kleine Schulung zum Thema Missbrauch und Nachmittags war ein Tropenmediziner da. Der uns über fast jede erdenkliche Krankheit aufgeklärt hat, mit der wir in Berührung kommen könnten. Und dann hieß fast schon wieder Abschied von den anderen nehmen, denn am Donnerstag unseren vorletzten Tag in Köln, waren wir wieder Thema, denn wir haben uns wieder in Kleingruppen vorgestellt, wie unser kommendes Jahr werden wird. Das heißt was haben wir noch bis zu unserer Ausreise vor, wie werden unsere ersten Tage im neuen Gastland und/oder haben wir schon Ziele oder Pläne was nach dem Jahr im Ausland passieren wird. Anschließend haben wir gemeinsam gegrillt und den Abend schön am Rhein ausklingen lassen. Der Freitag war sehr entspannt, denn es standen nur die Themen Reflexion und Abschied auf der Tagesordnung. Was ich sehr schön fand von unseren Tollen Teamern, wir haben alle einen kleinen Spiegel geschenkt bekommen, denn wir sollen das Jahr auch auf uns Aufpassen, damit wir daran denken gab es diese Spiegel, um regelmäßig reinzugucken ob es uns gut geht, wenn wir uns selber angucken.

Nach dem wir uns von allen lange und herzlich verabschiedet haben, sind wir 6 DPSGler (Deutsch Pfadfinderschaft St. Georg, unser Entsender) nach Essen gefahren um die anderen drei zu treffen die auch ins Ausland gehen. Unteranderem habe ich dort meine Mitfreiwillige Mirjam kennen gelernt. Mit ihr werde ich ein Jahr lang in Nelspruit zusammen leben und arbeiten. Sie ist echt super, ich denke wir werden eine gemeinsame echt tolle Zeit in Südafrika haben. Leider war das Seminar in Essen nicht nur da um zu entspannen. Nachdem alle eingetroffen waren und wir Kaffee und Kuchen zu uns genommen hatten, ging es mit dem Vortrag Öffentlichkeitsarbeit weiter. Weil wir noch so fertig vom ersten Seminar waren, waren wir alle sehr früh im Bett. Am Samstag stand dann eine Präventionsschulung für uns an. Nachmittags waren ein Fotograf und ein Reporter von Adveniat da. Anschließend haben wir gemeinsam gekocht. Gekocht wurde aus jedem Land(Südafrika, Bolivien, Argentinien und Paraguay) in dem wir geschickt werden. Es war super lecker!!!Am Sonntag sind wir direkt nach dem Frühstück zu Adveniat gefahren. Dort hatten wir alle Einzel Gespräche mit unseren pädagogischen Begleitern, um letzte Offene Fragen zu klären. In der Zeit sind einige Eltern aus ganz Deutschland angereist um mit uns gemeinsam bei Aussende Gottesdienst dran teilzunehmen.

 

11 Tage noch bis zum Abflug 😮

 

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